Lexikon: Arztwechsel

 

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Als Arztwechsel wird im engeren Sinn in all den Ländern, in denen eine freie Arztwahl durch den Patienten möglich ist, der Abbruch der Arzt-Patient-Beziehung durch den en verstanden, um aus welchen Gründen auch immer seine Behandlung einem anderen zu übertragen.

Die Gründe sind mannigfaltig:

  • Oft ist ein Verlust an Vertrauen die Ursache, sei es, dass der Patient sich berechtigt oder unberechtigt nicht wahrgenommen fühlt.
  • Der Erstbehandler ist nicht dazu in der Lage (aus welchen Gründen auch immer), eine anfängliche Fehldiagnose zu revidieren.
  • Gehbehinderungen oder andere Gründe für eine Abnahme der Mobilität, z.B. Zeitfaktoren, führen dazu, einen Arzt in der näheren Umgebung aufsuchen zu müssen.
  • Die Aufnahme einer neuen therapeutischen Beziehung bei Abwesenheit des Erstbehandlers kann (sinnvollerweise) zur Fortsetzung der neuen Beziehung führen.
  • Die räumlichen Voraussetzungen beim Erstbehandler ermöglichen keine adäquate Therapie einer neuen Erkrankung.
  • Eine problematische Beziehung zur Arzthelferin macht die weitere Beziehung zum Arzt unmöglich.

Vor zu häufigen Arztwechseln muss gewarnt werden, da oft kostspielige und manchmal risikoreiche Mehrfachuntersuchungen die Folge sind. Weitere Probleme sind

  • der immense Arbeitsaufwand, den es darstellt, die früher erhobenen Befunde zusammen zu tragen; der Verlust an Information, der sich durch schriftliche Befunde nicht kompensieren lässt:
  • der erstbehandelnde Arzt kannte die Reaktionen seines Patienten auf unterschiedlichste Einflüsse von außen oder innere Belastungen.

Weblinks

  • http://www.schmerzselbsthilfe.de/schmerz/therapie/ablaufarztbesuch-wechsel.php/ Ablauf eines Arztbesuches

Kategorie:Medizin