Lexikon: Schaumstoff

 

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Ein Schaumstoff ist ein , dessen Struktur durch viele Zellen (von Grundmaterial eingeschlossene Hohlräume, Poren) gebildet wird.

Beispiele

  • PU (Polyurethan) - Schaum
  • Kaltschaum
  • Verbundschaum
  • Schaumpolystyrol (Handelsname Styropor)
  • Thermoplastische Schäume (z. B. Polypropylen|PP und Polyvinylchlorid|PVC)

Einteilung

  • Geschlossenzelliger Schaumstoff: die Wände zwischen den einzelnen Zellen sind komplett geschlossen.
  • Offenzelliger Schaumstoff: die Zellwände sind nicht geschlossen, diese Schaumstoffe können daher en aufnehmen.
  • Gemischtzellige Schaumstoffe enthalten beide Arten von Zellen.

Herstellverfahren

Nach Art der Herstellung unterscheidet man:

  • physikalisches Schäumen: Das Material wird durch einen physikalischen Vorgang geschäumt.
  • chemisches Schäumen: Bei der Herstellung des Kunststoffes entstehen e, die das Material aufschäumen.

Schaumpolystyrol wird durch physikalisches Schäumen hergestellt: Das treibmittelhaltige Granulat wird zunächst durch Erhitzen bis auf Erbsengröße aufgeschäumt, danach in eine Form gefüllt; durch weiteres Erhitzen mit dehnt sich das Granulat weiter aus, füllt die Form und die einzelnen Teilchen verschmelzen an den Rändern.

Polyurethan wird durch chemisches Schäumen hergestellt. Durch Düsen werden die Ausgansstoffe Diisocyanat und Polyole vermischt, durch die Reaktion schäumt die Masse auf.

Eigenschaften

Die Qualität eines Schaumstoffes misst man u. a. anhand des so genannten Raumgewichts (Dichte), einer Zahl, die angibt, wieviel Kilogramm ein Kubikmeter eines Schaumstoffes wiegt. Je höher das Raumgewicht, um so mehr Material ist im Schaumstoff enthalten und um so haltbarer ist der Schaumstoff bei Belastungen, z. B. in Matratzen. Die Höhe des Raumgewichtes hat aber nicht zwingend etwas mit der Festigkeit eines Schaumstoffes zu tun.

Moderne Schaumstoffe für Matratzen sind atmungsaktiv und extrem belastbar.

Kategorie:Kunststoff Kategorie:Schaum

en:foam