Lexikon: Virus

 

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Bild: Logo_Begriffsklärung.png Dieser Artikel erklärt das Virus als Krankheitserreger. Für weitere Bedeutungen siehe Virus (Begriffsklärung).

---- Als Virus (Singular: das Virus, außerhalb der Fachsprache laut Duden auch: der Virus; der Plural: Viren; von Latein|lat. virus – Schleim, Saft, Gift) bezeichnet man in der einen infektiösen Partikel ohne eigenen Stoffwechsel, der Genetik|genetisches Material in Form von n enthält. Häufig ist dieses Nukleinsäure- von einer kapsel (Kapsid) umgeben, die ihrerseits wiederum von einer Lipid|Lipoproteinhülle eingeschlossen sein kann. Es gibt aber auch hüllenlose Viren.

Viren sind Parasiten, da sie einen Wirt (Biologie)|Wirtsorganismus Infektion|infizieren, um seinen für ihre eigene zu benutzen. Sie passen sich daher im Laufe der Ihrem Reservoirwirt, Hauptwirt an, um ihn nicht durch die Krankheitsfolgen zum eigenen Nachteil zu zerstören. Gewisse Viren befallen Zelle (Biologie)|Zellen von Pflanzen, en, Tieren oder anderen . Viren, die als Wirte nutzen, werden Bakteriophagen genannt. Eine typische bei n ist eine zyklische Allgemeininfektion oder eine an den n oder am .

Viren sind deutlich kleiner als Bakterien, jedoch etwas größer als Viroide. Unterscheidbare Variationen von Viren nennt man Serotypen.

Ob Viren als bezeichnet werden können, ist abhängig von der Definition von Leben (Biologie)|Leben (siehe unten: Virus#Kontroversen|Kontroversen).

Image:Virion.png|Virus Aufbau von Viren Image:NIAID-west-Nile.jpg|West Nile virus

Verschiedene Virentypen

Die Größe von Viren liegt zwischen 10 Nanometer|nm und 400 nm. Damit sind fast alle Viren nur unter dem erkennbar. Eine Ausnahme bilden Pockenviren, die unter dem Lichtmikroskop als kleine Partikel sichtbar werden, ebenso das erst 2003 entdeckte Mimivirus, mit 400 nm (eine Untersuchung von 2004 nennt den Wert 800 nm) das größte bisher bekannte Virus. Zum Vergleich: Tabakmosaikvirus (300 nm), Bakteriophagen (200 nm), viren (200 nm), viren (180 nm), viren (180 nm), Grippeviren (100 nm), Adenovirus|Adenoviren (90 nm), viren (80 nm) und (25 nm). Die Struktur der Proteinhülle, und damit die Virusart, kann u. a. nach Kristallisation durch Röntgenbeugung entschlüsselt werden. Das Gewicht bei Viren der Pockenschutzimpfung beträgt nach einer Messung amerikanischer Forscher 10 Femtogramm|fg. Es ist allerdings noch (2005) umstritten, ob es sich um einen Virus oder eine höhere Stufe von Leben handelt.

Nach ihrer Erbinformation unterscheidet man zwischen DNA-Virus|DNA-Viren und RNA-Virus|RNA-Viren. Die für den Menschen sehr bedeutenden Retrovirus|Retroviren, wie beispielsweise , sind RNA-Viren. Die Erbinformation kann einzelsträngig oder doppelsträngig, segmentiert oder unsegmentiert, und linear oder zirkular sein.

Viren haben entweder eine Lipoproteinhülle oder sind hüllenlos. Das Proteinkapsid kann unterschiedliche Form haben, zum Beispiel Ikosaeder|ikosaederförmig, isometrisch, Helix|helikal, geschossförmig.

Die Lipidhülle stammt von der Wirtszelle und dient zur Tarnung vor dem . Umhüllte Viren sind besser geeignet, chronische oder latente Infektionen hervorzurufen (wie z. B. HIV, chronische B, C oder D, oder ). Sie werden aber leicht deaktiviert, wenn die Hülle austrocknet oder chemisch durch Seifen (Waschmittel)|Seife oder nsäuren angegriffen wird. Deshalb werden umhüllte Viren meist durch übertragen und infizieren dann den Atemtrakt (). Manche erzeugen von dort aus auch eine zyklische Allgemeininfektion (en: , Mumps, , , , ). Manche werden sogar nur durch mehr oder weniger direkten kontakt übertragen. Dabei spielt dann auch die Replikationsrate eines Virus (Viruslast), also die Zahl der Kopien pro , eine Rolle. Hepatitis B ist ein sehr stark replizierendes Virus, hier können Blutspritzer auf der scheinbar intakten Haut genügen, um durch Mikro-en einzudringen. HIV wird hauptsächlich durch übertragen. Bei Hepatitis C dagegen ist selbst das sehr selten, es wird u. a. durch infizierte n übertragen.

Hüllenlose Viren können sehr umweltstabil sein und sowohl Austrocknung als auch smittel überstehen. Hygiene|Hygienische Maßnahmen, wie beispielsweise Händewaschen oder Putzen, dienen hier eher dazu, möglichst viele Viren wegzuschwemmen. Teilweise lässt sich Übertragung innerhalb eines Haushalts aber kaum vermeiden. Hüllenlose Viren werden deshalb leicht als Schmierinfektion übertragen und infizieren den Darm, meist als Lokalinfektion, seltener als zyklische Allgemeininfektion (zum Beispiel ). Sie bleiben nicht chronisch.

Siehe auch: Viren (Klassifikation)|Klassifikation der Viren

Vermehrung

Im Virus selbst finden keine vorgänge statt, daher braucht es Wirt (Biologie)|WirtsZelle (Biologie)|zellen zur Fortpflanzung. Der Replikationszyklus eines Virus beginnt im Allgemeinen, wenn es sich an eine Wirtszelle anheftet und sein Genom|Erbmaterial ins Zellinnere bringt. Das Erbmaterial des Virus wird anschließend im Wirtsstoffwechsel mitverarbeitet, wobei sein Nukleinsäurebestandteil vervielfältigt wird und seine Proteinbestandteile anhand der Gene im Virusgenom Proteinsynthese|synthetisiert werden. So können in der Zelle neue Viren gebildeten werden, die freigesetzt werden, indem entweder die aufgelöst wird (Zell-Lyse, lytische Virusvermehrung), oder indem sie sezerniert werden, wobei Anteile der Zellmembran als Bestandteil der Virushülle mitgenommen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einbau des Virulenten Genoms in das des Wirtes. Dies ist der Fall bei Temperenz|temperenten Viren, wie zum Beispiel dem Phagen Lambda.

Viren und Viruskrankheiten (Auswahl)

Beim Menschen können eine Vielzahl von en durch Viren verursacht werden, u. a. durch:


Behüllte Viren:

  • Doppelsträngige DNA-Viren = dsDNA :
    • Poxviren
      • Orthopoxviren
        • Pocken|Orthopox-Variola-Virus=Pockenvirus - Pocken
        • Pocken|Orthopox-Alastrim-Virus - Pocken|Weiße Pocken
      • Parapoxviren
        • Parapox-Ovis-Virus=Orf-Virus - Orf=Schafpocken, bei Tieren, auf den Mensch übertragbar !
    • viren=Herpes|Herpetoviren
      • AlphaHerpes - Virinae
        • Herpes|Herpes-simplex-Virus (HSV) - Herpes labialis oder genitalis
        • Drei-Tage-Fieber|Humanes-Herpes-Virus 6, 7 (HHV 6,7) -
        • Kaposi-Sarkom|Humanes-Herpes-Virus 8 (HHV 8) - Kaposi-Sarkom
        • Herpes|Herpes-B-Virus=(Herpesvirus simiae)
        • Pseudowut-Virus - Juckseuche=Tollkrätze, bei Tieren, auf den Mensch übertragbar !
        • Windpocken|Varizella-Zoster-Virus (VZV) - =Varizellen und Gürtelrose
      • BetaHerpes - Virinae
        • Cytomegalo-Virus (CMV) - Zytomegalie=Speicheldrüseninfektion
      • GammaHerpes - Virinae
        • Drüsenfieber|Epstein-Barr-Virus (EBV) - Pfeiffer'sches Drüsenfieber, Burkitt-Tumor
    • Hepadnaviren
      • Hepatitis B|Hepatitis-B-Virus (HBV) - Hepatitis B


  • Einzel(+)-Strang-RNA-Viren = ss(+)RNA :
    • Togaviridae
      • Alphavirus|Alphaviren - Arbovirosen
      • Rubiviren
        • Röteln|Rubivirus=Rötelvirus=Rubellavirus -
    • Flaviviridae
      • Hepaciviren
        • HCV|Hepatitis-C-Virus (HCV) - Hepatitis C
        • Hepatitis|Hepatitis-G-Virus (HGV) - Hepatitis|Hepatitis G
      • Flaviviren
        • - West-Nil-Virus|West-Nil-Fieber
        • Dengue-Fieber|Dengue-Virus -
        • Gelbfieber|Gelbfieber-Virus -
        • Louping-ill-Virus - Louping-ill-Enzephalitis
        • St.Louis-Enzephalitis-Virus - St.Louis Enzephalitis
        • Japan-B-Enzephalitis-Virus - Japanische Enzephalitis
        • Powassan-Virus - Powassan-Enzephalitis
        • RSSE-Virus - RSSE = Russian-Spring-Summer-Enzephalitis
        • FSME|FSME-Virus - = Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis
    • Coronaviridae - Magen-Darm-Entzündungen
      • SARS|SARS-assoziiertes-Corona-Virus (SARS-CoV) - =atypischen Lungenentzündung=(Pneumonie).
        • Human Corona-Virus 229E (HCoV) - Erkältung
        • Human Corona-Virus OC43 (HCoV) - Erkältung
      • Toroviren - Gastroenteritis


  • Retroviren = Einzel(+)-Strang-RNA-Viren mit Besonderheiten:
    • Lentiviren
      • HIV|Humanes-Immunodefizienz-Virus () -
    • Onkovirus|Onkoviren
      • HTLV|Humanes-Tzell-Leukämie-Virus (HTLV) -


  • Einzel(-)-Strang-RNA-Viren = ss(-)RNA :
    • Arenaviren
      • Lassa-Fieber|Lassa-Virus - Lassa-Fieber
    • Bunyaviren - Arbovirosen
      • Phleboviren
        • Rift-Tal-Fieber-Virus - Rift-Tal-Fieber
        • Sandmückenfieber-Virus - Pappataci-Fieber = Sandflyfever = Sandmückenfieber
      • Nairoviren
        • Krim-Kongo-Fieber-Virus - Krim-Kongo-Fieber
      • Hantaviren
        • Hantaan-Virus=muerto-Canyon-Virus - hämorrhagisches Fieber
        • Seoul-Virus - hämorrhagisches Fieber
        • Psospect-Hill-Virus - hämorrhagisches Fieber
        • Puumala-Virus (PUU) - hämorrhagisches Fieber
        • Dobrava-Virus - hämorrhagisches Fieber
        • Tula-Virus - hämorrhagisches Fieber
        • Korea-Fieber-Virus - Korea-Fieber,hämorrhagisches Fieber
        • Sin-Nombre-Virus - hämorrhagisches Fieber mit schwerem Lungenödem
    • Filoviridae|Filoviren
      • -
      • Marburg-Virus - Marburg-Fieber
    • Orthomyxoviren
      • Influenza|Influenzaviren A, B, C - (Grippe)
    • Paramyxoviridae
      • Paramyxoviren
        • Parainfluenza|Parainfluenzavirus - Parainfluenza
      • Morbilliviren
        • Masern|Masernvirus -
      • Rubulaviren
        • Mumps|Mumpsvirus - Mumps
      • Pneumoviren
        • Pneumovirus - Atemwegsinfektion
        • Metapneumoviren
          • Humanes-Metapneumo-Virus (HMPV) - Atemwegsinfektion
        • Respiratory Syncytial Virus|Respiratory-Sincytical-Virus (RSV) - Atemwegsinfektion
    • Rhabdoviren|Rhabdoviridae
      • Vesiculoviren
        • vesicular-Stomatitis-Virus (VSV) - Stomatitis vesicularis (Mundschleimhautentzündung mit Bläschenbildung) bei Tieren, auch auf den Menschen übertragbar !
      • Lyssaviren
        • Tollwut|Rabiesvirus (RABV)=virus - , bei Tieren, auf den Mensch übertragbar !


Unbehüllte Viren:

  • Doppelsträngige DNA-Viren = dsDNA :
    • Adenoviren - , Erkältungen,
    • Papovaviren
      • Humanes Papilloma-Virus|Humane-Papilloma-Viren
        • diverse Humanes Papilloma-Virus|Humane-Papilloma-Viren (HPV...) -
        • Condylomata acuminata|Kondyloma-Virus (Condylomata acuminata|HPV 6) - Condylomata acuminata|Feigwarzen
        • Humanes Papilloma-Virus|Humanes-Papilloma-Virus (Humanes Papilloma-Virus|HPV 16 / Humanes Papilloma-Virus|HPV 18) - Zervix-/ = Gebärmutterhalstumor/ -Krebs (Medizin)|Krebs
      • Polyomaviren


  • Einzelsträngige DNA-Viren = ssDNA :
    • Parvoviren
      • Erythroviren
        • Ringelröteln|Parvovirus B19 -
      • Dependoviren
        • Adenoassoziierte Viren AAV-2, AAV-3, AAV-5


  • Doppelsträngige RNA-Viren = dsRNA :
    • Reoviren
      • - Gastroenteritis=
      • Orbiviren
        • Colorado-Tick-Virus - Colorado-Tick-Fieber


  • Einzel(+)-Strang-RNA-Viren = ss(+)RNA :
    • Picornaviren
      • Rhinoviren
        • Humanes Rhinovirus (HRV), 1A, 1B-100 - , Erkältungen
      • Enteroviren
        • Kinderlähmung|Poliovirus (1-3) -
        • Coxsackievirus (CVA), A1-22,24
        • Coxsackievirus (CVB), B1-6 - Grippe|grippale Infekte, virale , Myokarditis
        • Echoviren - Grippe|grippale Infekte, Gastroenteritis=, Meningoenzephalitis
        • Humane Enteroviren - Grippe|grippale Infekte, Gastroenteritis=
      • Cardioviren
        • Enzephalomyocarditisvirus (EMCV) - Enzephalomyocarditis
        • Mengovirus - Encephalomyocarciitis
        • Theiler Murines Enzephalomyelitisvirus (TMEV) - Enzephalomyelitis
        • Vilyuisk Humanes Enzephalomyelitisvirus (VHEV) - Enzephalomyelitis
      • Hepatoviren
        • Hepatitis A|Hepatitis-A-Virus (HAV) - Hepatitis A
    • Caliciviridae
      • Calciviren
        • Hepatitis E|Hepatitis-E-Virus (HEV) - Hepatitis E
        • SRSV = small rounded structured viruses
          • Norwalk-Virus - Gastroenteritis=
          • Noroviren - Gastroenteritis=
          • Sapoviren - Gastroenteritis=
          • Vesiviren
          • Lagoviren
    • Astroviren
      • Human-Astro-Virus - Gastroenteritis=


Bei Tieren siehe unter Maul- und Klauenseuche, Stomatitis vesicularis, Blauzungenkrankheit, Rinderpest|Rinder-, Schweinepest|Schweine-, Hühnerpest und

Bei Pflanzen siehe unter Blattrollkrankheit

Virologie

Die Virologie (von lateinisch virus: Gift und griechisch logos: Lehre) beschäftigt sich mit Viren, deren Eigenschaften und Vermehrung, sowie der Prophylaxe|Prävention und Behandlung von Viruserkrankungen.

Die erste bekannte Anwendung des Wissens über Viren findet sich bereits 1000 Jahre v. Chr. in . Dort wurde der Schorf der Wunden von Pockenkranken, welche die Krankheit überlebt hatten, zu Staub gemahlen und inhaliert, um vor Pocken zu schützen (Impfung|impfen). Im Jahre 1796 benutzte Edward Jenner ein ähnliches Verfahren, um den 8jährigen James Phipps gegen Pocken zu impfen.

Die moderne Virologie nutzt vor allem Molekularbiologie|molekularbiologische und Molekulargenetik|molekulargenetische Untersuchungsverfahren und beschäftigt sich mit der Gestalt und Größe, dem Aufbau, der chemischen Zusammensetzung und dem Nachweis von Viren, des weiteren mit ihrer Vermehrung, ihrer Übertragung und ihren krankheitsauslösenden Eigenschaften. Erforscht werden auch die Wechselwirkungen der Viren mit ihren Wirtszellen. Die Virologie versucht ferner, die Vielzahl der existierenden Viren (Klassifikation)|Viren zu klassifizieren.

Siehe auch: - Virostatikum - Prion

Entwicklung

Viren sind vermutlich später als andere Lebewesen (falls man Viren zu den Lebewesen zählt) entstanden, da sie auf letztere angewiesen sind. Entstehungsmechanismen lassen sich im Zusammenhang mit en oder Transposonen verstehen. Für eine späte Entstehung spricht auch, dass Viren, die befallen, das alternatives Splicing|alternative Splicing der Eiweißsynthese nutzen. Dementsprechend besitzt ihr Erbgut variante Introns und Exons.

Kontroversen

Seit einigen Jahren zieht der Virologe Stefan Lanka die Pathogenität von Viren und teilweise auch deren Existenz in Zweifel. In der Tat stammen viele Beweisführungen für die virale Pathogenität aus einer Zeit, in der keine wissenschaftlichen Publikationsmethoden und Peer Review-Mechanismen vorhanden waren. Jedoch liegen bisher keine publizierten Nachweise vor, die seine Auffassungen stützen.

Umstritten ist ein möglicher Evolutionsgeschichte|evolutionsgeschichtlicher Einfluss von Viren auf komplexe Organismen. Dieser ist in der unumstritten. Mechanistisch würde dadurch eine sprunghafte (so genannter Punktualismus), ein Gegenkonzept zum Neodarwinismus (vertreten durch Richard Dawkins), logisch erscheinen. Eine empirische Beweisführung dürfte sich allerdings schwierig gestalten. Die Diskussion wird in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weniger eifrig geführt.

Umstritten ist auch, ob Viren Lebewesen seien oder nicht. Einerseits fehlen ihnen einige Merkmale von Leben, wie eigenständige Vermehrung (sie brauchen Wirtszellen) und eigener Stoffwechsel, andererseits zeigen sie Eigenschaften des Lebens, wie , und .

Literatur

  • Stephen S. Morse, The Evolutionary Biology of Viruses (1994) ISBN 0781701198
  • Modrow, Susanne/Falke, Dietrich, Molekulare Virologie (2. Aufl. 2003) ISBN 9783827410863
  • Levine, Arnold J., Viren - Diebe, Mörder und Piraten Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg

Weblinks

Kategorie:Virologie

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