Lexikon: Volkslauf

 

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Ein Volkslauf ist eine Laufsport- Veranstaltung, die sich von einem Straßenlauf (im Sinne der Definition durch Leichtathletikverbände) durch weniger rigide Teilnahmevoraussetzungen und weniger Reglementierung von Strecke, Durchführung und erbrachten Leistungen auszeichnet. Eine Vereinsmitgliedschaft und der Besitz eines vom Verband ausgestellten Startpasses sind nicht erforderlich. Die Strecken sind oft nicht amtlich vermessen. Dort gelaufene Zeiten werden deshalb vom Verband nicht anerkannt und sind nicht bestenlistenfähig. Im Gegensatz zu reinen "Fun-Läufen" werden bei Volksläufen die Laufzeiten der Teilnehmer ermittelt und Plazierungen/Ergebnislisten erstellt.

Volksläufe werden in der Regel über Distanzen von 5 km bis Marathon (42,195 km) ausgetragen. Die Strecke eines Volkslaufes kann auf Straßen, Park- und Spazierwegen oder Waldwegen verlaufen oder auf einer Kombination dieser Bodenbeläge.

Viele und besonders die sehr teilnehmerstarken Veranstaltungen (z.B. , Hamburg-Marathon, Hamburger Alsterlauf) werden als "kombinierter Straßen- und Volkslauf" ausgetragen. Solche Veranstaltungen erfüllen bei der Streckenvermessung die strengeren Kriterien eines Straßenlaufes, lassen ungebundene und Vereinsläufer als Teilnehmer zu, berücksichtigen aber für Bestenlisten und ggf. integrierte Meisterschaftswertungen nur Inhaber eines Verbands- Startpasses.

Klimatisch bedingt finden die meisten Volksläufe im Frühjahr und Herbst statt. Eine besondere Tradition stellen Silvesterläufe dar.

Die Volkslaufbewegung hat ihre Wurzeln in den 60er Jahren und hat bis heute, verstärkt durch die allgemeine Fitneßwelle, einen nahezu konstanten Zuwachs erhalten. Derzeit (2005) gibt es in D über 3000 Volksläufe.

Weblinks

Bekannte Volkslaufveranstaltungen

Silvesterläufe

  • Kaufungen
  • Trier
  • Zweibrücken

Kategorie:Leichtathletik