Lexikon: Zellulitis

 

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Zellulite (Cellulite), auch als Orangenhaut bekannt, ist eine Bindegewebsschwäche, die fast nur Frauen betrifft. Sie tritt hormonell bedingt () hauptsächlich an den Beinen, den Oberarmen und den Hüften auf und äußert sich optisch in Form von Dellen und bei intensiveren Ausprägungen auch in Form farblicher Veränderungen der Haut. Es handelt sich dabei um Fettzellen (Lipozyten), die sich auf Grund des speziellen Aufbaus der weiblichen Haut dicht unter deren Oberfläche ablagern.

Nach Meinung der handelt sich bei Zellulitis um die Ansammlung diverser Schadstoffe im , siehe auch Übersäuerung und Verschlackung.


Behandlung

  • Anregung der Durchblutung der Haut durch ausreichende Bewegung, Wechselduschen und Bürstmassagen
  • Gewichtsreduktion durch Umstellung der Ernährung
  • Alternativmedizinische Therapien (Wirksamkeit noch nicht wissenschaftlich erwiesen)

Bei der Fettabsaugung (Liposuktion) wird zwar Körperfett entfernt, die typischen Hautdellen bleiben aber oft bestehen!

---- Die Bezeichnung "Zellulitis" ist aus medizinischer Sicht nicht richtig!

Die Endung -itis bedeutet stets einen entzündlichen Prozeß. Entzündungen liegen hier aber nicht vor!

"Zellulitis" ist eine Entzündung des Unterhautgewebes. Mit "Cellulite" oder "Orangenhaut" hat der Begriff nichts zu tun.

Weblinks

Kategorie:Dermatologie

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