Lexikon: Fernseher

 

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Bild: Fernseher.jpg Image:Braun HF 1.jpg|thumb|Braun HF 1, 1958 Als Fernseher oder Fernsehgerät (ursprünglich auch Ferntonkino oder das Telehor 1928, von griechisch horao "sehen") bezeichnet man ein Gerät zum Empfang und zur Wiedergabe von Fernsehsignalen. Der erste elektrische Fernseher wurde bereits 1926 von dem Japaner Kenjiro Takayanagi erfunden, aber erst 1939 kamen die ersten Fernsehgeräte in den USA auf den Markt. Gebräuchlich ist auch die Bezeichnung Fernsehempfänger. In Anspielung auf das anfangs noch oft wahrnehmbare Flimmern der bewegte Bilder|bewegten Bilder wird der Fernseher umgangssprachlich auch als Flimmerkiste bezeichnet.

Die Wiedergabe der Bilder erfolgt üblicherweise auf einem . Die Nutzung von Projektoren als Fernseher ist unüblich, aber möglich. Auch ein mit seinem Monitor kann mittels einer TV-Karte als Fernseher fungieren. Zur Wiedergabe der Töne werden benutzt, die auch außerhalb des eigentlichen Gerätes liegen können.

Man unterscheidet Farbfernseher, die Bilder in darstellen können und Schwarz-Weiß-Fernseher, die lediglich Graustufen-Bilder darstellen können. Letztere haben heute nur noch wenig Bedeutung, können Sendungen in Farbe aber ebenfalls auswerten und ihren Fähigkeiten entsprechend darstellen.

Im Wesentlichen werden anhand des Seitenverhältnisses zwei Bildformate unterschieden: Das 4:3-Format - bisheriger Standard - und das 16:9-Format, das auch als Breitbildformat bezeichnet wird.

Weltweit haben sich für das analoge Fernsehen diverse unterschiedliche Fernsehnormen mit verschiedenen Bildauflösungen etabliert, die mit Einzelbuchstaben von A bis N bezeichnet werden; dazu kommen noch die drei verschiedenen Farbübertragungs-Normen Phase Alternating Line|PAL, SECAM und NTSC. Im deutschsprachigen Raum werden im Moment die Fernsehnormen B für VHF-Sender und G für UHF-Sender sowie der PAL-Standard für die Farbübertragung verwendet; zusammenfassend spricht man von PAL-B/G. Beim Digitalfernsehen sind diese Normunterschiede außer der Bildauflösung nicht mehr von Bedeutung.

Bei den sogenannten 100-Hz-Fernsehern wird das 1. Halbbild jedes Bildes gespeichert, und dann erst mit dem 2. Halbbild zusammen dargestellt; danach werden beide noch einmal wiederholt, während bereits das 1. Halbbild des nächsten Bildes empfangen wird. Im Endeffekt wird somit jedes Bild zweimal gezeigt, dadurch verringert sich das Flimmern erheblich. Bei schnell bewegten Bildern ist jedoch eine recht aufwändige digitale Nachbearbeitung der Bilder im Gerät nötig (sogenanntes Deinterlacing), um Artefakte durch den so veränderten Zeitablauf der Bilddarstellung zu vermeiden; von günstigen 100-Hz-Geräten wird dies oft nicht geleistet.

Fernseher-Typen

Folgende Bildschirm-Typen werden als Fernseher eingesetzt:

  • Kathodenstrahlröhrenbildschirm ( Röhren-Fernseher )
  • Flüssigkristallbildschirm ( LCD-Fernseher )
  • Plasmabildschirm
  • Rückprojektionsbildschirm
  • Videoprojektor

Bisher wurde unter dem Begriff Fernseher ein so genannter Röhren-Fernseher verstanden, wobei sich der Begriff Röhre auf das Hauptbauteil, die Kathodenstrahlröhre bezieht. Diese wird auch oft als Braunsche Röhre bezeichnet (nach ihrem Erfinder Ferdinand Braun|Karl Ferdinand Braun) und besteht aus einem luftleeren, trichterförmigen Glasbehälter, in dem je nach der gewünschten Helligkeit eines Bildpunktes mehr oder weniger en von der (eine Glühwendel ähnlich wie in herkömmlichen Glühbirnen) an der Rückseite des Fernsehers mittels Hochspannung herausgelöst und zur weiter vorn liegenden hin beschleunigt werden. Die Hochspannung an der Anode wird durch einen sogenannten Zeilentrafo erzeugt und beträgt je nach Bildschirmgröße 20.000 bis 30.000 Volt. Diese Spannung kann sehr leicht tödlich sein und besteht auch nach dem Abschalten noch tagelang weiter, weshalb Arbeiten im Inneren von Röhrenfernsehern auch von sonst versierten Elektrobastlern besondere Vorsicht erfordern. Die Anode hat jedoch ein Loch, durch welches die Elektronen hindurchfliegen können. Sie werden durch die magnetischen Felder der vertikalen und horizontalen Ablenkspulen auf einen bestimmten Bildpunkt hin abgelenkt und treffen dann dort auf eine fluoreszierende Schicht auf der Rückseite der Mattscheibe, wodurch es zu einem Lichtblitz kommt; je nach der Elektronenmenge fällt dieser heller oder dunkler aus. Normalerweise wird der Elektronenstrahl zeilenweise von links nach rechts und oben nach unten über den Bildschirm gefahren und ergibt so aus den unterschiedlichen Helligkeiten das Bild. Die Wiederholrate eines kompletten Vorgangs wird in Hertz (Hz) angegeben (100 Hz = 100 mal pro Sekunde). Bei Farbfernsehgeräten gibt es drei leicht gegeneinander versetzte Kathoden für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau; eine Maske in Form eines feinen Metallgitters knapp hinter der Mattscheibe sorgt in diesem Fall dafür, dass die Elektronen von jeder Kathode nur auf Fluoreszenzpunkte "ihrer" Farbe treffen können. Die übrigen Elektronen bleiben in der Maske hängen. Die fluoreszierende Schicht besteht in diesem Fall aus nebeneinanderliegenden kleinen Punkten der drei Grundfarben, wie man leicht erkennen kann, wenn man nahe an den Bildschirm herangeht.

Diese konventionellen Fernseher werden heute zunehmend vom Flachbild-Fernseher abgelöst, welche im wesentlichen auf den Panel-Techniken Flüssigkristallbildschirm|LCD und Plasmabildschirm|Plasma basieren. Entsprechend spricht man von einem LCD-Fernseher oder Plasma-Fernseher.

Diese neuen Flachbild-Fernseher haben zwar prinzipielle Nachteile gegenüber dem Röhrenfernseher. So

  • lässt sich bei ihnen kein dem gewohnten Fernsehbild vergleichbarer Schwarzwert darstellen, daher ist statt echtem Schwarz nur ein dunkles Grau möglich,
  • der Farbraum (Anzahl der darstellbaren Farben) ist begrenzt, das Resultat ist Blässe des Bildes,
  • bei schnellen Bewegungen zeigen sich mitunter Nachzieheffekte oder Bewegungsartefakte,
  • Plasmafernseher können flimmern und altern schneller als andere Fernseher,
  • bei LCD-Fernsehern ist eine meist leichte, bei Rückprojektions-Fernsehern eine meist starke Abhängigkeit des Bildeindrucks (Helligkeit, Kontrast, ) vom Winkel des Betrachters zum Fernseher zu beobachten.

Dafür sind viele Flachbild-Fernseher grundsätzlich fähig, HDTV-Signale entgegenzunehmen, während dies bisher bei Röhren-Fernsehern nur auf einige Modelle zutrifft. Die meisten Flachbild-Fernseher können jedoch weit weniger als die vollen 1080 Zeilen des HDTV-Formats 1080i dann auch tatsächlich darstellen. HDTV ist die weltweit eingeführte Norm für hochauflösendes Fernsehen, das bisher nur in Europa noch nicht verbreitet ist. HDTV-fähige Röhren-Fernseher gibt es in Deutschland derzeit (April 2004) von JVC und Samsung, über weitere zukünftige Modelle existieren Gerüchte. Mit Sharp hat bereits der erste Hersteller die Produktion von Röhrenfernsehern eingestellt. Andere, z. B. Panasonic, haben ihre Modellpalette im Produktbereich Röhren-Fernseher erheblich verkleinert. Andere Hersteller wie Samsung und Philips, entwickeln allerdings neuartige, flachere Bildröhren, um den größten Vorteil von Flachbildschirmen zumindest etwas zu relativieren.

Die Bildqualität und die korrekte Bildjustierung von Fernsehern lassen sich mit Hilfe von Testbildern beurteilen.

Eigenschaften und Qualitätsmerkmale

Fernseher können folgende Eigenschaften, Features bzw. Merkmale haben:

  • Bild
    • Bildformat: 16:9|16 zu 9, 4:3|4 zu 3
    • Bildwiederholfrequenz: 50 Hz, 60 Hz, 100 Hz
      • Die Bildwiederholfrequenz sollte so groß sein, dass der (Röhren-) Fernseher flimmerfrei ist, d. h. bei den meisten Menschen mindestens 85 Hz. Flüssigkristallbildschirm|LCD-basierte Bildschirme flimmern (in der Regel) auch bei 50 Hz nicht. Allerdings erzeugen günstige 100-Hz-Fernseher wie oben beschrieben oft Artefakte bei schnellen Bewegungen.
    • sichtbare Bildauflösung
      • vertikale Auflösung: Je nach Fernsehnorm sind heute zwischen 486 Zeilen (amerikanische Norm NTSC-M) über 576 Zeilen (deutsche Normen PAL-B und PAL-G) bis zu 1080 Zeilen (HDTV-Norm (1080i|1080i/1080p/1080psF) üblich. Etwa 5 bis 10 Prozent davon verschwinden meist "hinter" dem oberen und unteren Bildrand. Bei analogen Röhrenfernsehern ist die vertikale Auflösung durch die Fernsehnorm fest vorgegeben, andere Fernsehertypen können oft Interpolation|interpolieren, um die Auflösung der Fernsehnorm in ihre tatsächliche Bildschirmauflösung umzusetzen.
      • horizontale Auflösung: Bei analogen Fernsehnormen ist die horizontale Auflösung nicht exakt bestimmbar, sie ist aber durch die Bandbreite der Fernsehkanäle und durch die Frequenz des Farbhilfsträger beschränkt. Bei der Wahl der horizontalen Auflösung wurde nicht von quadratischen Pixeln ausgegengen, sondern der subjektive Qualitätsverlust des Zeilensprungverfahrens berücksichtigt (den sogenannten Kellfaktor). Je nach Fernsehgerät und Sender liegt die Qualität auch teils deutlich darunter. Bei den beiden deutschen Fernsehnormen B und G beträgt die horizontale Auflösung maximal etwa 533 Spalten für das Schwarzweiß-Bild, etwa 473 Spalten für die Farbinformation. Beim normalauflösenden Digitalfernsehen sind je nach Sender 480 oder 720 Pixel üblich. Die größte horizontale Auflösung beim digitalen HDTV ist 1920 Spalten (1080i|1080i/1080p/1080psF)
    • unterstützte Auflösungen
      • Während Röhren-Fernseher ähnlich wie Röhren-Monitore die Auflösung des dargestellten Bildes unter Umständen an die jeweilige Auflösung des darzustellenden Bildes anpassen können, haben LCD-Fernseher, Plasma-Fernseher und Beamer-Fernseher feste Bildpunkte und damit eine feste Auflösung. Ist diese kleiner als die Auflösung des darzustellenden Bildes, so verliert das Bild an Qualität. Nur wenige Fernseher, die als HDTV-fähig verkauft werden, können zum Beispiel wirklich Bilder der Auflösung 1920*1080 Pixel darstellen. Ein leichter Qualitätsverlust ergibt sich auch im umgekehrten Fall, dass die Auflösung des Gerätes größer ist als die Auflösung des Bildes.
    • Farbtiefe
      • Häufig beträgt die Farbtiefe bei digitalen Fernsehern 7 Bit/Farbkomponente oder 8 Bit/Farbkomponente, bei besseren Geräten auch 10 Bit/Farbkomponente. Bei nur 7 Bit zeigen sich bereits deutliche Verfälschungen -- in weichen, unscharfen Bildhintergründen werden Abstufungen sichtbar.
    • Kammfilter zur Unterdrückung von Cross Color- und Cross Luminance-Störungen. Beim Digitalfernsehen nicht mehr nötig.
    • Rauschunterdrückung. Beim Digitalfernsehen nicht nötig.
    • Erdfeldkorrektur
      • Das magnetische Feld der Erde beeinflusst das magnetische Feld des Fernsehers, und zwar um so sichtbarer, je größere der Fernseher ist. Die Erdfeldkorrektur versucht daraus resultierende Effekte zu kompensieren
      • Solche Einstellungen heißen auch "NS alignment" ("Nord-Süd-Ausrichtung) und "EW alignment" ("Ost-West-Ausrichtung")
    • Bildfläche bzw. :
      • Reflektivität, Entspiegelung (sonst wird man durch die reflektierende Wohnzimmerlampe gestört)
        • Kratzempfindlichkeit der entspiegelden Beschichtung, da diese meist nicht repariert werden kann
        • In völlig flachen Bildschirmen ist weniger Raum sichtbar als in nach außen gewölbten Bildschirmen, dafür ist der (verbleibende) abgebildete Raum intensiver sichtbar.
      • Wölbung (leicht gewölbt oder völlig flach)
      • Schwarzpunkt: kleinste darstellbare Helligkeit
      • Weißpunkt: größte darstellbare Helligkeit
      • Gamut oder Farbraumgröße: bunteste darstellbare Farben
      • Farbtreue: möglichst normgerechte Farbwiedergabe ohne Farbton-Verfälschungen
      • Größe der Bildfäche:
        • Je größer der Fernseher, desto beeindruckender ist das Bild, aber desto dominierender sieht er auch in dem Raum aus, in dem er sich befindet
        • Bei Röhrenfernsehern wächst mit der Bildfläche auch die Tiefe des Geräts
        • Die Größe der Bildfläche wird häufig über zwei Bildschirmdiagonale-Längen angegeben:
          • eine Angabe der Länge der Diagonale von einer Ecke der Bildröhre zur anderen
          • eine Angabe der Länge der Diagonale von einer Ecke des sichtbaren Bildes zur anderen
        • Bildschirmdiagonalen von 16:9-Fernsehern und Bildschirmdiagonalen von 4:3-Fernsehern sind nicht vergleichbar
          • Ein 16:9-Fernseher hat eine Bildfläche von etwa 89 % der Bildfläche eines 4:3-Fernsehers mit der selben Bildschirmdiagonale
          • Ein 16:9-Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von etwa 106 % der Bildschirmdiagonalen eines 4:3-Fernsehers mit der selben Bildschirmfläche
          • Stellt ein 16:9-Fernseher ein 4:3-Bild ohne Verzerrung oder Abschneiden von Bildteilen dar, dann beträgt die Bildschirmdiagonale des dargestellten 4:3-Bildes nur etwa 82 % der 16:9-Diagonalen, es wird nur 75 % der Bildfläche ausgenutzt, links und rechts werden entsprechend schwarze Streifen dargestellt
          • Stellt ein 4:3-Fernseher ein 16:9-Bild dar, dann beträgt die Bildschirmdiagonale des dargestellten 16:9-Bildes nur etwa 92 % der 4:3-Diagonalen, es wird nur 75 % der Bildfläche ausgenutzt, oben und unten werden entsprechend schwarze Streifen dargestellt. Wenn der Fernseher kein Röhrengerät ist oder keine 16:9-Umschaltung hat, fehlt außerdem jede vierte Bildzeile, das Bild wird gröber; dies macht sich vor allem bei Breitwand-Spielfilmen sehr deutlich bemerkbar.
    • Bildanpassung
      • einstellbare Kissenverzerrung
      • einstellbare Trapezverzerrung
      • einstellbare des dargestellten Bildes gegenüber dem Bildschirm
      • einstellbarer Zoom, Lupenfunktion
  • Videotext
    • mit Speicher für eine gewisse Anzahl von Videotext-Seiten (für schnellen Zugriff sollte der Speicher mehr als 1000 Videotext-Seiten fassen können)
    • Splitscreen (Videotext und Bild gleichzeitig nebeneinander)
  • Picture in Picture
    • mit einem Tuner (mindestens eines der Bilder muss von einer Baseband-Videoquelle kommen, wie z.B. Receiver, Videorekorder oder DVD)
    • mit zwei Tunern (beide Bilder können über den Antennen-Anschluss kommen)
    • Verschiebbarkeit des Picture in Picture in einen schwarzen Randstreifen, Verschiebbarkeit des eigentlichen Bildes an das andere Ende des Bildschirms
  • :Kategorie:Anschlüsse|Anschlüsse
    • Koaxialstecker|Antennen-Anschluss (75 Ohm) für klassische Antenne oder analoges Kabelfernsehen
      • Sonderkanal-Empfangsmöglichkeit inklusive Hyperband-Fähigkeit (wichtig, um beim analogen Kabelfernsehen alle angebotenen Sender empfangen zu können)
    • AV (Baseband-Videoanschluss und Audioanschluss über Cinch-Buchsen)
    • Front-AV (selbiges auf der Gerätevorderseite)
    • Anzahl der SCART-Anschlüsse für Receiver, VHS, DVD, etc.
      • SCART-Eingang
        • SCART-Eingang mit S-Video-Signal-Unterstützung
        • SCART-Eingang mit RGB-Signal-Unterstützung
      • SCART-Ausgang
    • S-Video-Anschluss
    • VGA (Anschluss)|VGA-Anschluss für Computer
    • Komponenten-Videokabel|Komponenten-Eingang
      • Progressive-Unterstützung (keine Halbbilder) am Komponenteneingang für 100-Hz-Geräte
    • Kopfhörer-Ausgang
  • Unterstützte Farbübertragungsnormen
    • PAL
      • PALplus-Wide Screen Signalling
        • PALplus-Wide Screen Signalling-Fernseher können automatisch erkennen, ob die aktuelle Sendung im 16:9- oder 4:3-Bildformat gesendet wird und dementsprechend umschalten, sofern der Sender diese Informationen mitliefert. Gerade für 16-zu-9-Fernseher ist die Unterstützung für Wide Screen Signalling sinnvoll (die meist als "Automatische 16:9-|4:3-Umschaltung" vermarktet wird), denn sonst ist beim Zappen fast immer das falsche Bildformat eingestellt, sodass entweder fehlende Ausnutzung der Bildfläche oder aber Verzerrung auftritt
      • PALplus-Wide Screen Signalling ist ein kleinerer Teil von PALplus, unterstützt ein Fernseher Wide Screen Signalling, dann unterstützt er mit einiger Wahrscheinlichkeit auch PALplus
      • PALplus
        • Einstellbarer Darstellungsmodus, falls ein Sender keine PALplus-Informationen sendet
          • Manche 16:9-Fernseher stellen ein auf 16:9 verzerrtes 4:3-Bild dar (als wäre das ursprüngliche Bild anamorph), wenn keine PALplus-Informationen vom entsprechenden Sender empfangen werden. Jedoch ist es oft sinnvoll, ein 4:3-Bild auch im 4:3-Bildformat, unter Duldung seitlicher schwarzer Balken, darzustellen. Damit dies beim Zappen nicht jedes Mal von Neuem eingestellt werden muss, ist eine Einstellung, dass im Zweifel das 4:3-Bildformat zur Darstellung verwendet werden soll, sinnvoll
      • PAL progressive scan
      • PAL-B/G (Westeuropa)
      • PAL-D/K (Osteuropa, China)
      • PAL-I (Großbritannien)
      • PAL-M (Brasilien)
      • PAL-N (Argentinien und Chile)
    • SECAM
      • SECAM-Frankreich
      • SECAM-Osteuropa
    • NTSC (Nord- und Südamerika, Teile von Ostasien)
    • HDTV
      • 720p
      • 1080i|1080i/1080p/1080psF
  • Unterstütze Audionormen
    • Stereo und Zweikanal
    • NICAM (digitale Stereonorm, z.B. in Großbritannien)
    • Dolby Digital (Meist wird Mehrkanal-Ton jedoch über spezielle Fernseh-Decoder umgesetzt, sodass der Fernseher dieses Problem gar nicht lösen muss und meist auch nicht kann, denn dann müsste er auch Lautsprecher hinter dem Zuschauer haben.)
    • Lautstärke
      • z. B. 10 Watt Sinusleistung pro Lautsprecher, z. B. gemessen nach DIN 45500, DIN EN 61035 oder RMS. Die stets wesentlich höheren PMPO-Wattzahlen sind dagegen ein reines Marketinginstrument, denn sie geben nur an, bei wieviel Watt der Lautsprecher "erst" nach einer tausendstel Sekunde durchbrennt und nicht noch schneller.
      • Klirrfaktor (Verzerrung des Klanges)
      • maximale Lautstärke
      • minimale Lautstärke
        • Viele neuere Fernseher brummen oder rauschen erstaunlicherweise, selbst wenn die Lautstärke auf den kleinstmöglichsten Wert gestellt wurde. Einige Röhren-Fernseher brummen oder rauschen zwar nicht aus dem Lautsprecher, jedoch brummt bei ihnen hörbar die , die die erzeugt.
        • Einige ältere Fernseher fiepen bei sehr hohen Tönen recht laut, vor allem bei 15625 Hz, der Zeilenfrequenz der deutschen Fernsehnormen PAL-B/G. Diese Töne werden nicht von allen Menschen bewusst wahrgenommen, vor allem für Kinderohren können sie aber sehr störend sein.
  • Programmspeicherplätze:
    • genügende Anzahl von Programmspeicherplätzen (z. B. 100 Stück)
    • automatische Programmierung von Programmspeicherplätzen
  • Fernbedienung
    • Bedienungsmöglichkeit am Gerät selbst, wenn die Fernbedienung einmal nicht aufzufinden ist
  • laufzeitabhängige :
    • Energieaufnahme
      • im laufenden Betrieb
      • im Bereitschaftsbetrieb (Standby)
        • Möglichkeit zur kompletten Abschaltung per echtem Netzschalter am Gerät
    • Preis und Lebensdauer von Ersatz-Glühbirnen bei Beamer-Fernsehern
    • Preis einer Ersatz-Fernbedienung

Siehe auch

  • Fernsehen
  • Videokunst
  • Bildröhre
  • Geschichte des Fernsehens
  • Elektronikschrott

Weblinks

Kategorie:Fernsehtechnik Kategorie:Gerät

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