Lexikon: Heuschnupfen

 

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Heuschnupfen ist eine Form der .

Anzeichen

  • Niesanfälle, Juckreiz, Anschwellen der Nasenschleimhaut, bei Alkoholgenuss sogar Zuschwellen, wässriger
  • brennende oder tränende Augen, die gerötet sein können
  • trockener Hustenreiz, Enge in der Brust, Asthma bronchiale|Asthma
  • Kopplung dieser Symptome an wiederkehrende Zeiten oder Gelegenheiten wie beispielsweise immer morgens, immer im Frühjahr, immer wenn es warm ist, immer in der freien Natur, immer wenn Staub gewischt wird
  • erhöhte Temperatur und Fieber ("Heufieber")
  • Müdigkeit und Konzentrationsstörungen

Auslöser

Es gibt vielfältige Auslöser für den Heuschnupfen; sie sind ausführlich beschrieben in dem Thema . Bei den betroffenen Menschen tritt häufig eine Nahrungsmittelallergie oder evt. auch eine Staub- und Tierhaar-Allergie auf. Während der Pollenkalender|Pollenflugzeit ist bei Pollenallergikern das Immunsystem sehr stark beansprucht.

Therapie

Als Maßnahmen der Allopathie|allopathischen Behandlung sind abschwellende Tropfen, Antihistamine und örtlich angewendete Kortikosteroide gebräuchlich. In schweren Fällen kann eine versucht werden. Dabei werden die Allergene über einen längeren Zeitraum in langsam steigender Dosis verabreicht. Eine klassische Hyposensibilisierung dauert drei Jahre und wird mit subkutanen en durchgeführt. Relativ neuartig, jedenfalls deutlich bequemer ist eine Variante, bei der die Allergene (Pollen, Katzenhaarallergene usw.) in Tropfenform unter die Zunge gegeben werden (Sublinguale Immuntherapie, SLIT).

Aus allopathischer Sicht sollte ein Heuschnupfen unbedingt behandelt werden, da er sich sonst zu Asthma bronchiale entwickeln kann.

Auch mit den Methoden der Homöopathie|homöopathischen oder der Anthroposophisch erweiterte Medizin|anthroposophisch erweiterten Medizin wird therapiert, allerdings ist die Alternativ-Medizin in diesem Bereich sehr umstritten. Es gibt keine wissenschaftliche Studien, welche die Wirksamkeit von Alternativ-Medizin gemäß den heutigen wissenschaftlichen Kriterien belegen.

Eine Klärung der Ursachen, um nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich behandeln zu können, ist anzuraten.

Literatur

  • Jörg Kleine-Tebbe: Pollen, Milben und Co. Was tun bei Allergien? Medpharm, Stuttgart 1997. ISBN 3-88763-055-6
  • Christina Henning, Marcus Maurer: Allergien im Kindesalter. Ratgeber für Erzieherinnen, Eltern und Lehrer. Luchterhand, Nürnberg 2002. ISBN 3-47203-555-2
  • Baltsch J.: 100 Fragen zum Thema "Allergie". Ein Ratgeber für Patienten und Angehörige. Dustri-Verlag, München 2004. ISBN 3-87185-344-5

Weblinks


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