Lexikon: Auskultation

 

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Unter Auskultation - von lat. auscultare - (eifrig) zuhören, horchen - versteht man in der Medizin das Abhören eines Organs mit dem Stethoskop.

Bei der Auskultation der n wird das normale vesikuläre Atemgeräusch von pathologischen Formen wie dem bronchialen und amphorischen Atmen sowie Atemnebengeräuschen (Rasselgeräusche und Reibegeräusche) unterschieden.

Bei der Auskultation des ens wird zwischen Herzton|Herztönen und Herzgeräuschen differenziert, wobei die Qualität und Lautstärke der Geräusche auf Schädigungen des Herzklappe|Klappenapparates oder Defekte der Herzscheidewand (Atriumseptumdefekt|ASD, Ventrikelseptumdefekt|VSD) verweisen kann.

Die Herztöne des ungeborenen Kindes werden vor allem in den Spätphasen der abgehorcht, um eine beginnende Gefährdung des Kindes bei Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Bei der Auskultation des Abdomen|Bauches wird insbesonders die Darmtätigkeit beurteilt, um einen paralytischen von einem spastischen Ileus bzw. von einem Darmverschluss unterschiedlicher Ursache unterscheiden zu können.

Siehe auch: Doppler-Duplex-Sonografie - - Gefäßgeräusch


Kategorie:Medizin