Lexikon: Molekül

 

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Ein Molekül ist ein Teilchen, das aus mindestens zwei zusammenhängenden en besteht. Es gibt Moleküle, die aus einem einzigen Chemisches Element|Element aufgebaut sind (O2, N2, P4 u.v.m), die meisten Moleküle sind aber Verbindungen aus Nichtmetall|Nichtmetallen mit einem (oder mehr) weiteren Nichtmetallen oder Halbmetall|Halbmetallen. Einen etwas größeren Verbund von gleichartigen Atomen nennt man Cluster (Physik)|Cluster.

Arten von Atombindungen bei Molekülen

In Molekülen halten die verbundenen Atome über gemeinsame Elektronenpaare zusammen. Man nennt solche Bindungen auch Molekülbindung, Elektronenpaarbindung oder kovalente Bindung. Wenn auch die einzelnen Atome nicht geladen sind, also nicht als Ionen vorliegen, kann es durch unsymmetrisch verteilte bindendes Elektronenpaar|Bindungselektronenpaare zu Teilladungen kommen. Man unterteilt aber die Atombindungen in:

  • kovalente Bindung - Differenz der der Bindungspartner ist 0.
  • Elektronegativität|polare Bindung - Differenz der Elektronegativität der Bindungspartner ist größer 0. x

Zwischenmolekulare Kräfte

(sortiert nach ihrer abnehmenden Stärke)

Zwischen den Molekülen können verschiedenen Kräfte wirken, die sich zum Beispiel auf die Siede- und Schmelztemperatur und die Löslichkeiteigenschaften auswirken können.

  • Wasserstoffbrückenbindung
  • Dipol-Dipol-Kräfte
  • van-der-Waals-Bindung

Beschreibung

Der Aufbau eines Moleküls kann auf verschiedene Arten beschrieben werden. Die eignet sich für einfache Moleküle, insbesondere Anorganische Chemie|anorganische Moleküle, z.B. H2O für oder NH3 für . Sie enthält die Atomsymbole, der im Molekül enthaltenen Elementsorten, deren Anzahl über einen Index (die tiefgestellte Zahl) angeben ist.

Strukturformel der Ascorbinsäure
Strukturformel der Ascorbinsäure

Bei komplexeren Molekülen, wie sie vor allem in der Organische Chemie|organischen Chemie vorkommen, liefert eine Summenformel oft keine ausreichende Beschreibung, da es verschiedene Moleküle mit der gleichen Summenformel (e) geben kann. Deshalb wird dazu die Strukturformel verwendet, die den Aufbau graphisch darstellt.

Bei hochkomplexen Molekülen wie Protein|Proteinen oder en Kohlenhydrate|Kohlenhydraten reicht auch die Strukturformel nicht mehr aus, um das Molekül hinreichend zu beschreiben. Hier muss eine räumliche Darstellung erstellt werden. Man spricht dann - je nach Ebene - von der Primärstruktur (bei Proteinen durch die Abfolge der Aminosäuren definiert), der Sekundärstruktur (Auffaltung zu einer Helix oder einem Faltblatt), der Tertiärstruktur (Auffaltung der Sekundärstruktur) und der Quartärstruktur.

siehe auch: Chemische Bindung, Atombindung, Ionenbindung, Molekularphysik, Molekülbaukasten, Ölfleckversuch


Kategorie:Chemie Kategorie:Genetik

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