Lexikon: Tiere

 

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Tiere
Bild: Anemone.bristol.750pix.jpg

Seeanemonen

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Klassifikation:
Domäne: (Eucaryota)
: Tiere (Animalia)
Reich (Biologie)|Unterreiche
  • Mesomycetozoa
  • Vielzeller (Metazoa)

Wissenschaftlich bilden die Tiere ein Reich (Biologie)|Reich der Domäne (Biologie)|Domäne der . Das Tierreich ist in diverse Untergruppen untergliedert, darunter auch die Stamm (Biologie)|Stämme, die auch Phyla genannt werden. Die Naturwissenschaft von den Tieren ist die Zoologie.

Tiere sind , die ihre Energie nicht durch gewinnen, sondern sich von anderen tierischen oder pflanzlichen Lebewesen|Organismen ernähren und zur benötigen. Die meisten Tiere sind ortsbeweglich und mit Sinnesorganen ausgestattet.

Naturwissenschaftlich gesehen ist auch der als Tier zu betrachten. Die Verhaltensbiologie hat gezeigt, dass höher entwickelte Tiere sich komplizierterer Verhalten (Biologie)|Verhaltensmuster und gewisser Zeichensysteme bedienen (Tiersprache). Auch zu abstraktem Denken zeigen sich neben dem Menschen einige Tierarten zumindest in Ansätzen fähig. Außer dem Menschen sind allerdings keine Tierarten bekannt, die in der Lage sind, hochentwickelte Kulturen hervorzubringen. Die in den meisten Sprachen übliche Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ist wissenschaftlich gesehen jedoch nicht haltbar. Zum Verhältnis des Menschen zu anderen Tieren („Mensch-Tier-Verhältnis“) siehe auch Philosophische Anthropologie.

Meist werden die Tiere heute mit den Vielzellern gleichgesetzt. Traditionell werden jedoch auch eine ganze Gruppe von Einzellern, die Protozoa zu den Tieren gerechnet. Dies kann biologisch allerdings nicht mehr gerechtfertigt werden. Die mit den eigentlichen Vielzellern am engsten verwandte Gruppe sind die Kragengeißeltierchen (Choanoflagellata). Sie werden in dieser Systematik mit zu den Tieren gezählt. Die evolutionäre Schwestergruppe der Tiere sind dann interessanterweise die , die traditionell zu den gerechnet wurden. Tiere (in dieser Definition) und Pilze zusammen werden auch als Opisthokonthen bezeichnet.

Tiere und der Mensch

Tiere werden vom Menschen seit frühesten Zeiten verehrt, bekämpft und auch als Nutz- oder Haustiere gehalten.

Der Mensch unterscheidet je nach dem gegenseitigen Verhältnis:

  • Heilige Tiere
  • Wild|Wildtiere
  • e, (Vieh, Zugtiere, Schlachttiere)
  • e
  • Schädlinge und Nützlinge


Heilige Tiere können lebendige Manifestationen von Tiergöttern sein, die beispielsweise im Altes Ägypten|Alten Ägypten vielfach verehrt wurden. Im Verlauf von Ritual|rituellen Handlungen können Tiere auch als Tieropfer|Opfer dienen.

Siehe auch: Systematik des Tierreiches, Portal Lebewesen, Rekorde im Tierreich, seltene und endemische Tiere Deutschlands

Weitere Informationen



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